Warum Psychotherapie

Warum Psychotherapie in Anspruch nehmen?

  • um sich selbst weiterzuentwickeln und um sich sein Leben leichter zu machen
  • um das Leben und sich selbst besser zu genießen
  • um mit seinen Gefühlen besser umgehen zu können
  • wenn Frau/Mann nicht mehr weiter weiß
  • bei Schmerzen, die keinen körperlichen Grund haben oder Problemen, die nicht vergehen
  • wenn Frau/Mann von den anderen nicht verstanden oder ge­schätzt wird

Warum funktioniert Psychotherapie?

Gefühle wollen wahrgenommen, ernst genommen und ausgedrückt werden. Ist dies aus verschiedensten Gründen nicht möglich, entwickeln wir Symptome welche uns gravierend in unserem Leben einschränken können.

Panikattacken, Zwänge, psychosomatische Probleme, Erschöpfungs­zustände (bekannter als Burn Out) oder auch sozialer Rück­zug sind Bei­spiele dafür.

Oft war oder ist es uns aber nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich, unsere Gefühle wahr und/oder ernst zunehmen und sie auszudrücken.

Weil wir annehmen unser Umfeld verstünde uns nicht (oft zu recht), weil wir es verlernt haben (weil es früher zu gefährlich war Gefühle zu spüren oder zu zeigen), oder auch gar nicht gelernt haben (weil uns niemand ausreichend bei dieser Entwicklungsaufgabe unterstützt hat).

Klaus Grawe hat folgende therapeutischen Wirkfaktoren wissen­schaftlich festgestellt.

  1. Therapeutische Beziehung: Achten Sie beim Erstgespräch darauf, ob Sie das Gefühl haben, dass ich Sie verstehe.
    Die Qualität der Beziehung zwischen dem Psychotherapeuten und dem Patienten/Klienten trägt signifikant zum Therapieergebnis bei.
  2. Ressourcenaktivierung: Ihre Eigenarten, welche Sie in die Therapie mitbringen, werden als positive Ressource für das therapeutische Vorgehen genutzt. Das betrifft Ihre vorhandene Motivation, Fähigkeiten und Interessen.
  3. Problemaktualisierung: Die Probleme, die in der Therapie ver­ändert werden sollen, werden unmittelbar erfahrbar und somit ver­änderbar. Dies geschieht durch therapeutische Techniken wie intensives Zuhören, Erzählen, Imaginationsübungen, Rollenspiele o.ä.
  4. Motivationale Klärung: Die Therapie fördert mit geeigneten Maßnahmen, dass Sie ein klareres Bild davon bekommen wieso Sie Ihre Schwierigkeiten haben und was Sie dazu tun können diese zu behalten oder zu verändern.
  5. Problembewältigung: Die Behandlung unterstützt Sie darin, positive Bewältigungserfahrungen im Umgang mit Ihren Problemen zu machen.